Caro goes Down Under

13Juli
2011

Endstation Auckland

So meine Lieben, das hier wird das letzte sein, was ihr über meine Reise zu lesen bekommt. Aber natürlich hört ihr alle Geschichten ja noch mal ein bisschen lebhafter und persönlicher – und das schon in wenigen Tagen!

Ich bin seit Montag Morgen in Auckland, bin durch die Stadt gelaufen, mit der Fähre nach Devonport gefahren, ein kleiner süßer Ort auf einer Halbinsel vor Auckland, und packe ständig meine Tasche um. Es passt zwar alles rein, was aber leider nicht heißt, dass die Kg – Anzeige am Flughafen nicht die 20 überschreiten wird. Bitte drückt mir die Daumen!

Die letzten Tage unseres Roadtrips waren noch mal richtig toll. Wir hatten widererwartend recht gutes Wetter auf der Coromandel Peninsula und konnten so diese wundervolle, typisch neuseeländische Landschaft in vollen Zügen genießen. Von Tauranga ging’s hoch nach Tairua, ein unverschämt reicher Küstenort. Wir waren total platt, solche Villen hatten wir in Neuseeland vorher noch nirgendwo gesehen, vor allem nicht mit so einer genialen Aussicht auf wilde Küstenabschnitte und zugleich paradiesischen Buchten. Ein kurzer, aber anstrengender Aufstieg auf den Lookout „Paku Summit“ und weiter ging’s zum Hot Water Beach. Leider waren die Low – Tide – Zeiten ziemlich ungünstig und somit haben wir nur einen kleinen Strandspaziergang gemacht und den verrückten Leuten zugeguckt, die sich abends bei 7° und Dämmerung ihre eigene Badewanne in den Strand buddeln.

Am nächsten Morgen sind wir schon um 9 am Ausgangspunkt für die Wanderung zur „Cathedral Cove“ gewesen. Der Wanderweg zum berühmten, riesigen Fels, der kurz vor dem Strand aus dem Meer herausragt, hatte wieder mal alles zu bieten. Tolle Buchten, Steilküste, neuseeland-grüne Hügel, Regenwald… eigentlich kann man ganz Coromandel so beschreiben. :) Das unglaublich türkisklare Wasser und die schönen, zum Klettern einladenden Klippen an der Nord-Ost-Küste haben uns am Sonntag Morgen noch mal aufs Neue die Sprache verschlagen. Diese 29km lange unbefestigte Straße war einfach zu schön, um wahr zu sein. Sandra und ich haben beide an Cornelia Funke gedacht, ihre Idee mit dem Marmeladenglas, in dem man tolle Momente einfangen und mitnehmen kann, hat uns aus der Seele gesprochen.

So, heute ist also mein letzter Tag, morgen früh geht’s zum Flughafen. Ein seltsamer Gedanke. Dass „mein Jahr“ jetzt wirklich vorbei ist, kann ich irgendwie noch nicht so richtig begreifen. Aber natürlich freue ich mich riesig darauf, euch alle wiederzusehen & einfach Zuhause zu sein. Vielen Dank für’s treue Lesen, ich hoffe ich konnte euch mit meinem Blog trotz 20.000 Kilometer Entfernung ein bisschen an meinen Erlebnissen teilhaben lassen. Spaß gemacht hat’s mir auf jeden Fall! :)

Auckland, die größte Stadt Neuseelands

08Juli
2011

Taupo - Waitomo - Rotorua

Nach diesem ereignisreichen Tag kam für Sandra und mich leider eine große Enttäuschung... Wir haben 46$ Eintritt für die Waitomo Caves bezahlt, in denen man riesige Tropfsteinhöhlen und tausende von Glow worms (nicht zu verwechseln mit den europäischen Glühwürmchen!) sehen kann, leider nur um eine 45 - minütige, total touristische Tour mitzumachen. Wenn man schon merkt, dass der Text der Tourführerin auswendiggelernt ist und am Ende ein Gruppenfoto von einem Automaten gemacht wird, sind es mit Sicherheit nicht 46$ wert! Vor allem war die Bootstour durch die Höhle während der man die unglaublich vielen Glow worms an der Decke bestaunen kann gerade mal 2 Minuten lang. Benny hatte also eine gute Entscheidung getroffen, nicht mitzukommen. Naja, danach wurde erst mal in der Library von Te Kuiti Laptops aufgeladen und ein Schlafplatz in Neuseelands Wildnis gesucht.
In Rotorua wurde am Mittwoch dann dringend wieder eine Dusche benötigt, nachdem wir ca. 45 Minuten gebraucht hatten, um unseren Van aus dem Matsch zu kriegen. Da es die ganze Nacht durchgeregnet hatte und wir auf einer Wiese geparkt hatten, sind wir beim Versuch loszufahren so richtig schön tief im Matsch steckengeblieben. Zwischenzeitlich hatte ich uns schon den Abschleppdienst rufen gesehen...

Jap! Das war Arbeit!

Rotorua ist bekannt für Geysire und überall in der Stadt verteilte heiße Wasserquellen. Überall raucht und dampft es und es kommt einem öfter als genug der Geruch von faulen Eiern in die Nase… Sandra und ich sind gestern in ein Maori – Dorf, 2 km von Rotorua entfernt, gefahren und haben gesehen, wie die Maori heutzutage leben. Es war echt interessant durch dieses Dorf, das umgeben von Geysiren und Hot Water Pools ist, zu spazieren. Irgendwie eine mystische Stimmung durch die ganzen dampfenden Wasserquellen. Wir haben auch noch eine traditionelle „Show“ mitbekommen, in der der Haka, ein altes Liebeslied und andere maorische Traditionen vorgeführt wurden.

Geysire, quasi mitten in der Stadtmarae (Gemeindehaus)maorische Schnitzereien findet man überall im Dorf

Heute geht’s weiter nach Coromandel und am Montag werde ich dann am Hostel in Auckland rausgelassen, bevor Benny und Sandra den Van am Flughafen abgeben und nach Samoa fliegen. Ich habe dann noch 2 ½ Tage in Auckland, bevor ich ins Flugzeug nach Hause steige!

08Juli
2011

Wellington - Napier - Taupo

Gott, wie ich das Reisen vermisst habe! Wir sind jetzt seit 6 Tagen zu 3. (Benny, Sandra und Ich) im Campervan unterwegs und meine Lachmuskeln werden hartem Training unterzogen!
Letzten Freitag sind Emma, Amanda (eine Freundin von Emma) und ich nach Hawkes Bay, genauer gesagt "Onga Onga" (!) gefahren und haben einen netten, weinreichen Abend bei Emmas Freundin Ellie auf der Farm verbracht. Am nächsten Morgen wurde ich vom Farmbesitzer Chuck auf seinem Farm-Quad mitgenommen, habe zugesehen wie die Hunde die Schafe auf eine andere Weide getrieben haben, wie Chuck Weidezäune umgestellt hat und habe 3 Tage alte Lämmer gesehen :) Dagegen klingt Niederbachem doch recht normal, oder? ;)Emma und Amanda
Danach ging's dann nach Napier, wo es für mich und Emma Abschiednehmen hieß... Sie hatte tatsächlich Tränen in den Augen!
Nach einem kurzen Rundgang durch Napier, Großeinkauf und Tanken ging es dann los Richtung Taupo. Eine kleine reiche Stadt, die auch mehr vom Tourismus als irgendetwas anderem lebt. Nach einer unglaublich kalten Nacht im Nirgendwo (schließlich wollen wir uns die Camp-Site Gebühren sparen!) haben wir uns im Schwimmbad aufgewärmt und einfach nur relaxt. Im Kopf hatten wir aber die ganze Zeit über die blöden 155$, die uns eine geführte Tour über das Tongariro Alpine Crossing kosten würde. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass so viel Schnee liegen würde, dass man nicht mehr auf eigene Faust die 8 Stunden Wanderung machen könnte. 155 Dollar sind nicht wenig, aber in solchen Situationen sagen wir uns immer "Wer weiß, wann wir nochmal nach Neuseeland kommen, wir sind ja nicht hier um Geld zu sparen!" und so haben wir die Tour für Montag gebucht. Um 6 Uhr morgens wurden wir abgeholt (es waren gefühlte -5°) und sind dann um 8 Uhr, ausgerüstet mit jeder Menge Schneewerkzeug und unglaublich vielen Klamottenlagen (mein bester Zwiebel-look bisher) gestartet. 1900 Meter hoch, das ist ein ganzes Stück Arbeit kann ich euch sagen! So wie wir am Anfang gefroren haben, haben wir 2 Stunden später geschwitzt! Aber das Gefühl da oben direkt am Krater des Vulkans zu stehen, über die Bergekette von Neuseelands Nordinsel zu schauen und auf der anderen Seite den unnatürlich aussehenden Mt. Taranaki aus dem Nichts herausragen zu sehen ist einfach unglaublich! Der Rückweg hat sich dann aber doch etwas gezogen, nach 6 Stunden ist man schon ganz schön kaputt und hat dann noch 2 Stunden nur runter gehen vor sich... Sandras Knie fanden das nicht so super und meine Schultern beschweren sich heute noch. Aber auch der Abstieg war wieder mal typisch neuseeländisch, von verschneiten Gipfeln runter zur trockenen Vulkanlandschaft über karge Hügel (die uns total an Rohan aus Herr der Ringe erinnert haben) und auf einmal geht man durch feuchten Regenwald. Ich glaube ich habe schon lange nicht mehr so früh und so fest geschlafen wie in der Nacht von Montag auf Dienstag!

 der berühmte Mt. Doom aus HDR (Mt. Ngauruhoe)vereister WasserfallDa kann man sich Frodo und Sam doch gut vorstellen!Aussicht nach der Hälfte des AufstiegsErste Pause, danach gings tief in den Schnee reinMt. Taranaki, 120km entferntDer Gipfel ist fast besiegt!harte Arbeit! ;-)Sonnenuntergang auf der Rückfahrt nach Taupo

30Juni
2011

Bye Bye Au Pair Life!

Ich hab's geschafft!!! Heute war mein letzter Arbeitstag und ich freue mich wirklich riesig auf die kommenden 2 Wochen! Morgen Mittag fahren Emma und ich nach Hawkes Bay, gehen mit 2 Freundinnen auf ein Weingut (Hawkes Bay ist bekannt für eine gute Weingegend) und fahren dann Samstag Vormittag nach Napier. Dort werde ich auf Sandra und Benny treffen und dann geht's endlich wieder loooos! :)

Meine letzte Arbeitswoche war cool, Sophia und Paige waren relativ easy und ich habe jeden Tag etwas schönes mit Typhaine unternommen. Die arme muss noch 6 Wochen aushalten und ihre Familie ist ziemlich ... speziell.
Insgesamt war meine letzte Zeit relativ ereignisreich. Die Woche mit Sandra hat wirklich mal etwas Abwechslung hier reingebracht, Laura (die ich in Dunedin kennengelernt habe) kam auch für 10 Tage nach Wellington (passend an dem Tag, an dem Sandra wieder auf Tour ging), Sophia hatte ihren 7. Geburtstag und am letzten Wochenende haben Nadine, Merle, Jana, Typhaine und ich das letzte Mal zusammen Wellington unsicher gemacht ;). The Rocky Horror Picture Show war wirklich ein guter Abschluss - ziemlich verrückte Story, die ziemlich verrückte Menschen anschaun! :D

Kostümkontest bevor die Rocky Horror Picture Show startetenicht schlecht, der Kuchen, oder? ;)letzte Partynacht in Wellington mit Laura und Typhaineim

Witzigerweise habe ich erst in meiner vorletzten Woche herausgefunden, dass Gael, mit dem ich ganz am Anfang in Australien gereist bin, seit 3 Monaten in Wellington ist! Auf dem Weg zum Bus am Samstag Abend sind Typhaine und ich quasi mit ihm zusammengestoßen (ziemlich seltsam, dass das in dieser kleinen Stadt noch nicht früher passiert ist!) und sind dann noch auf einen Drink mit in die nächste Bar gekommen. War echt cool ihn noch mal zu sehen, ich habe ihn am ersten Tag in Perth kennengelernt, ihn in Melbourne wiedergetroffen und jetzt nochmal am Ende meiner Reise. Alleine wegen solcher Zufälle ist das Reisen einfach wunderbar! =)

Also dann, see you later, Wellington! I'm on the road again...

13Juni
2011

easy peasy lemon squeezy!

Hey guys, only 3 weeks to go!
So langsam wirds ziemlich übersichtlich, 3 Wochen sind nicht viel und die knappen 2 Wochen Reisen werden auch wie im Flug vergehen. Bald bin ich wieder im Sommer Cool.

In den letzten Wochen hab ich mal etwas anderes als Wellington zu Gesicht bekommen. Ich war mit der Familie über ein Wochenende in Paraparaumu in einem Beachhouse, um Arrons 40. Geburtstag zu feiern, bin mit Jana und Typhanie zum Vorort "Island Bay" gefahren und war mit 10 anderen Au Pairs und Zivildienstleistenden im Beachhouse von Nadines Familie in Riversdale. Ich habe es wirklich sehr genossen wieder etwas Strand und Meer zu haben und ich hatte an den besagten Wochenenden glücklicherweise immer recht gutes Wetter.
Vor allem das letzte Wochenende in Riversdale war wunderschön, wir sind Freitag abend schon losgefahren und Samstag um 5:30 aufgestanden, um am Castlepoint (noch mal eine 45 minütige Autofahrt) den Sonnenaufgang zu erleben. Es sind wirklich super tolle Fotos gemacht worden:
Castlepoint, NZ, EastcoastNadine, Typhanie, Dani, Jana, Merlevon der anderen Perspektive aus: eine Herzbucht :)

Da wir am Strand ein paar Neuseeländern aus der Panne geholfen haben,

schon blöd mit dem Auto am Strand langzufahren und dann steckenzubleiben oder?nach langem Buddeln und Schieben musste doch ein Traktor her

waren wir erst gegen 13Uhr wieder zurück am Beachhouse und haben einen sehr gemütlichen und ruhigen Nachmittag verbracht, bis dann abends ein Festmahl zubereitet wurde :) Johannes hatte von seiner Farm quasi ein halbes Lamm mitgebracht, Toms Zitat am Sonntag Abend: "Nein wirklich jetzt, ich habe schon lange nicht mehr SO gut gegessen!" Wir waren eine tolle Gruppe, ich hatte das Gefühl, dass wir fast immer einer Meinung waren (was mit 11 Leuten nicht unbedingt selbstverständlich ist) und es auch überhaupt kein Problem war, wenn man einfach mal alleine draußen in der Sonne sitzen wollte.

Strandspaziergang mit Marie, Dani, Merle, Jana und Typhanie

Sandra ist zur Zeit auch in Wellington und wohnt von heute bis Donnerstag bei mir! Trotz der sehr übersichtlichen Größe des Hauses, haben ihr Emma und Arron ein Bett angeboten, was mich natürlich auch sehr gefreut hat!! Diese Woche wird sehr schnell vorbeigehen! :)

 

Achja, zur Überschrift: das ist nur ein Beispiel von vielen aus der englischen Kindersprache Lachend

21Mai
2011

"Daaaaaaaaaaad!"

Am liebsten würde ich das für euch mal aufnehmen, Paiges "DAAAAAD" ist an den Wochenenden nämlich immer mein Wecker... Ich freue mich auf das erste Juniwochenende, da habe ich sturmfrei und kann auch mal wieder schön ausschlafen! ;) Emma hat mir angeboten Freunde einzuladen, was ich natürlich sofort in die Tat umgesetzt habe! Langen Dvd-Nächten und Kochabenden steht da also nichts mehr im Wege :)

Es gibt nicht allzu viel zu erzählen, die letzten Wochen waren quasi ganz normaler Alltag mit anstrengenden sowie schönen Momenten und die Wochenenden habe ich wie immer mit Nadine, Merle, Jana und Typhanie vebracht. Wir waren u.a. im Musical "Best of Andrew Lloyd Webber" im St. James Theatre, haben weitere Cafés und Bars getestet und bei Nadine (die 7 Tage lang durchgehend arbeiten musste, da die Eltern in San Francisco waren!) 2 gechillte Tage mit Kochen und spielen verbracht.

Das Dani, Merle, Jana und ich im St. James TheatreNetter Abend bei Nadine

Letzten Donnerstag wurde in Auckland, Wellington, Christchurch und Dunedin ein "SuperHaka" für Christchurch organisiert. Eine Spendenaktion, bei der man den Ritualtanz der Maori in kurzer Zeit lernen konnte und dann um 12:30 gleichzeitig mit den Menschen in den anderen Städten durchführte. War interessant das mal selber mitzumachen, bisher habe ich immer nur darüber gelesen und den Haka in Filmen gesehen.
Jetzt habe ich noch 6 Wochen hier und danach kommen noch 2 Wochen Reisezeit. Ich freue mich unglaublich auf's Reisen, irgendwie habe ich das Gefühl meine Zeit hier nicht richtig zu nutzen. Der Gegensatz zu meinen Work&Travel Monaten ist einfach sehr krass, ich denke oft, dass ich mir vielleicht besser einen anderen Job suchen hätte sollen und mein Working Holiday Visum so besser genutzt hätte. Aber naja, so lerne ich wenigstens die richtige Kiwi-Lebensart kennen. ;)
Sweet as!

01Mai
2011

Update aus Wellington

Heute vor einem Monat bin ich bei der Familie Scoble angekommen. Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl, ich habe mich an die Routine, an die Dramaqueen Paige, an die Kinderlogik gewöhnt und hab ziemlich viel neues über das Umgehen mit Kindern gelernt.

Die Ferien waren anstrengend, ich bin froh, dass ich die beiden jetzt nicht mehr 10 Stunden am Stück um mich habe. Wir haben aber ganz coole Sachen unternommen, sind in die Stadt in das super tolle Museum Te Papa gefahren, sind ins Kino gegangen, haben Emma und Arron zum Lunch in der Stadt getroffen usw. Der "Kurzurlaub" in Hawkes Bay wurde auf ein Wochenende im Mai verschoben, sodass wir hier ruhige und relaxte Ostertage verbracht haben. Am Good Friday hat noch die Sonne geschienen, danach war das Wetter einfach nur eklig. Ich bin mit der Familie mitgefahren um entfernte Verwandte zu besuchen, habe einen Hefezopf für Ostersonntag gebacken (habe dabei leider bemerken müssen, dass ich das Backen in den letzten Monaten sehr vernachlässigt habe!) und bin mit Typhanie in die Stadt gefahren. Wellington ist zwar für eine Hauptstadt ziemlich klein, hat aber doch schöne und unterschiedliche Seiten zu bieten.

Am vergangen Freitag haben wir natürlich die royal wedding geguckt, Emma hat eine Freundin eingeladen und Typhanie kam zu uns. Wir haben leckere, typisch britische Snacks serviert (hier war es ja schon Freitag Abend ;)) und waren so richtig im Kate & William - Fieber Lachend 

Wir haben hier in Brooklyn ein sehr schönes (Programm-) Kino, das Typhanie und ich regelmäßig besuchen und die Pause von den Kindern genießen. Die anderen Mädels sind jetzt alle wieder von ihren Trips zurück und wir haben schon einige schöne Pläne für die kommenden Wochenenden.

Blick auf die Stadt vom Botanischen Garten ausTyphanie und ichCupcakes backen, das beste ist natürlich das Verzieren ;-)Paige als Rockstar!

18April
2011

Die Umstellung zum Au Pair Dasein

Hallo aus Wellington!

Ich bin jetzt seit gut 2 Wochen in meiner Gastfamilie in Wellington, in der ich bis Anfang Juli als Au Pair arbeiten werde. Mittlerweile habe ich mich eingelebt und so langsam wird es vertrauter mit den beiden Mädels. Der Anfang war wirklich schwer, ich hatte nicht damit gerechnet, dass mir die Umstellung vom Reisen auf ein wieder "sesshaftes" und geregeltes Alltagsleben so zu schaffen machen würde. Ich habe mich zwar wirklich sehr über ein eigenes Zimmer, generell ein Haus, gefreut und mich super gut mit den Eltern verstanden, jedoch war ich es so gewöhnt im Hostel immer junge Leute um mich zu haben und meinen Tagesablauf selbst zu bestimmen. Gott sei Dank habe ich mich schon nach 3 Tagen mit Merle getroffen, sie ist auch Au Pair in einem anderen Vorort von Wellington. Dadurch habe ich mittlerweile schon viele junge Leute kennengelernt und wir hatten schon schöne Wochenenden zusammen! :)

Die Arbeit mit den Kindern ist wirklich anstrengend, vor allem weil Paige, 4 Jahre alt, ein ziemlich stures und bockiges Kind ist und sofort anfängt zu knatschen, wenn etwas nicht nach ihrer Nase läuft. Sie hat mir die ersten Tage wirklich schwer gemacht, mittlerweile bin ich daran gewöhnt und so langsam akzeptiert sie mich auch mehr als eine Autoritätsperson. Trotzdem bin ich froh, dass ich es nicht wie die anderen 6 oder sogar 10 Monate machen werde. Das Traveln hat mir eindeutig besser gefallen!

Heute ist der erste Ferientag der Osterferien, es stürmt und hat bis grade eben geregnet. Heißt also, die Kinder müssen den kompletten Tag beschäftigt werden und da die beiden Nachbarskinder rübergekommen sind, laufen grade 4 kreischende, aufgedrehte Mädels um mich rum... Ich bin ganz froh, dass wir am Mittwoch für ein paar Tage über Ostern nach Hawkes Bay fahren und Verwandte und Freunde der Familie besuchen. Erstens wird es danach denke ich noch etwas besser mit Paige und zweitens muss ich mir nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie die Kinder unterhalten werden können ;-) Wie ihr seht, ich mache mich glaube ich nicht ganz so gut als Nanny, aber ich denke es ist trotzdem die neue Erfahrung wert!

Die Stadt Wellington gefällt mir sehr gut, sie hat eine sehr schöne Waterfront, tolle Museen, seeehr gute Shoppingmöglichkeiten und viele kleine Cafés. Ich wohne ín Brooklyn und bin in 10 Minuten mit dem Bus in der Stadt. Leider wird es jetzt wirklich Herbst und die Straßenmusiker und open-air Veranstaltungen werden weniger. Ich freue mich schon in den deutschen Sommer wiederzukommen :-)

Blick über Welly von Brooklyn ausParliamentdas Sonne genießen an der WaterfrontJana vor dem Blick am Abend aus meinem Zimmer

03April
2011

Abel Tasman National Park

Ich entschuldige mich schonmal im Voraus für Wiederholungsfehler, da es einfach nicht genug Adjektive gibt, um diesen genialen National Park würdigend zu beschreiben! Außerdem fühle ich mich in keinster Weise verantwortlich für eventuell aufkommende Gefühle wie Neid oder Fernweh. Unschuldig

Letzten Montag Abend hieß es mal wieder packen, aber dieses Mal in einer anderen Art und Weise. Was muss man alles für einen 2 - tägigen Trip einschließlich Kajaktour durch einen National Park in einen kleinen Rucksack stopfen? Wir konnten das ganze warme Zeug sowie Regenkleidung beruhigt im Hostel lassen, da das Wetter es - wie immer - gut mit uns meinte. Trotzdem waren unsere Rucksäcke mehr als voll:

Am frühen Dienstag Morgen ging's dann los, ein langer und ereignisreicher Tag wartete auf uns. Um halb 9 sollten wir an der Kajak-Basic sein und "einchecken", was sich als komplizierter herausstellte, als wir dachten. Schlechte Kommunikation zwischen Anbieter und Informationszentrum (bei dem wir die ganze Tour gebucht hatten) führte dazu, dass Sandra und ich einfach ganz spontan unsere eigene Gruppe bildeten und eine junge neuseeländische Tourleiterin zugeteilt bekamen. Nach kurzer Einführung saßen wir auch schon in den Kajaks auf dem türkis-klaren und stillen Wasser. Die Morgenstimmung auf dem Meer an dieser traumhaften und unberührten Küste zu erleben war einfach wunder- wunderschön. Wir paddelten an kleinen verlassenen Buchten sowie steilen Küstenabschnitten vorbei, beobachteten Kormorane und genossen es, die Küste mal von der Wasserseite zu erleben. Wir machten eine kleine Snack-Pause an einem Strand, den wir für uns alleine hatten und konnten unser Glück wiedermal kaum fassen :)  

Am "Anlegestrand" gabs dann ein richtig großzügiges Lunch von der Kajak-Organisation (endlich mal wieder Schinken und Käse, Backpacker-Luxus!) und dann starteten Sandra und ich die ca. 4 stündige Wanderung zur Bark Bay, wo wir die Übernachtungshütte gebucht hatten. Dieser Wanderweg war einfach perfekt, ein Trampelpfad durch beeindruckenden Wald (diese Farne haben mich wirklich umgehauen!), ein paar anstrengende Kletter- und Steigungspassagen, dann wieder entspannende Strecken auf denen sich einem traumhafte Ausblicke boten, vorbei an kleinen Wasserfällen und ab und zu mündete der Weg in eine Bucht oder führte über Watt, weshalb man sich vorher über die Gezeiten informieren sollte. So macht Wandern wirklich Spaß! :) Und da wir durch unser zügiges Schritttempo genügend Zeit hatten, konnten wir uns auch einen kleinen Abstecher zum so genannten "Sandfly Bay" leisten. Alleine der Weg hinunter war abenteuerlich, ganz zu Schweigen von unserer Überquerung des Meeresausläufers, damit wir zum "Hauptstrand" gelangten. Ich glaube es reicht zu erwähnen, dass man vorher die Wassertiefe richtig einschätzend sollte... Wir hatten für den Rest des Tages klitschnasse Hosen, was bei Temperaturen um die 24° jedoch halb so wild ist ;-) Angekommen am Bark Bay schauten wir noch dem Sonnenuntergang zu und schliefen, erschöpft von diesem tollen Tag, schnell ein - bis das Baby im Schlafsaal anfing zu schreien -.-

  Erklärung zum letzten Bild: Der Name "Sandfly Bay" musste einfach auf einem Foto festgehalten werden, die Jeans erzählt die Nasse-Hosen-Geschichte und den Flip Flop hatte ich irgendwo vorher auf dem Weg verloren, von wo aus ihn dann ein netter Wanderer ein Stück mitnahm und unter dieses Schild bettete Lachend  so sieht ein Schlafsaal in einer Hütte im National Park aus. Gar nicht so übel oder? :)

Der nächste Tag war im Gegensatz zum Dienstag ziemlich relaxt, wir hatten nur eine Strecke von höchstens 2 Stunden Laufzeit vor uns. Am "Onetahuti Bay" sollten wir nämlich am Nachmittag vom Wassertaxi abgeholt werden. Da wir also viiiel Zeit hatten, frühstückten wir am Strand, lagen einfach 2 Stunden in der Sonne und realisierten, dass wir im Paradies waren. Ein letzter anstrengender Aufstieg, dann noch ca. 1 Stunde tollen Wanderweg entlanglaufen und dann hieß es: ab ins Wasser! Kaum waren wir am Onetahuti Bay angekommen, wurde der Bikini angezogen und ins Wasser gelaufen - jedenfalls bis zu den Knien. Es war nämlich doch ZIEMLICH erfrischend um nicht zu sagen kalt! Dem Türkis-Blau konnten wir aber trotz Kälte einfach nicht widerstehen und so waren wir früher oder später wirklich komplett in der "Tasman Sea" :) Nach entspannendem Sonnenbaden stiegen wir auf ein kleines Motorboot, um zurück nach "Marahau" gebracht zu werden. Auf der Fahrt schauten wir kleinen Seehundkindern beim Planschen zu und genossen den Fahrtwind, während wir die Strecke, die wir in den vergangenen 2 Tagen paddelnd und laufend zurückgelegt hatten, mit ziemlichem Tempo an uns vorbeiziehen ließen. Der Abschied fiel uns wirklich schwer!

Mittlerweile bin ich in Wellington angekommen, Sandra und ich haben noch 2 Stopps in Nelson und Picton gemacht (nette Wein- und Obstanbaugebiete) und mussten unser Auto am Freitag abgeben. Mein erster Eindruck von Wellington ist toll, obwohl ich noch nicht viel von der Stadt gesehen habe. Ich fühle mich schon recht wohl in meiner Gastfamilie, die beiden Mädels (Sophia und Paige) sind sehr lebhaft und scheinen mich direkt akzeptiert zu haben. Morgen ist dann mein erster Arbeitstag, ich hoffe, dass ich schnell in den Rhytmus reinkomme und Emmas Erwartungen (Emma ist meine Gastmutter) ohne große Probleme gerecht werden kann.

27März
2011

Hokitika - Greymouth - Westport (Hector)

Ziel am Samstag: Westport. Die ersten 2 bis 3 Stunden hat es dann tatsächlich mal ordentlich geregnet und tief hängende Wolken haben uns die Sicht verdorben. Trotzdem war es auch so eine schöne Fahrt, da die Stimmung eine vollkommen andere ist. Zwischenstopp in Hokitika, DER Jade-Schnitzerei-Stadt Neuseelands und natürlich haben wir uns hier eine typische, aus Knochen geschnitzte, Maorikette gekauft. Auch hier wieder eine schwere Entscheidung, aber wir sind beide sehr zufrieden mit unserem Andenken :). Eine gute Tat des Tages: wir haben von Hokitika einen Maori ein kleines Stück mitgenommen, der in seinem eigenen Land rumreist und, so wie er selber gesagt hat, einen Platz zum Leben sucht. In Greymouth, wo es übrigens wirklich ziemlich grey ist, gabs eine böse Überraschung. Die Milchflasche war nicht richtig zugedreht und hat sich über unseren Jacken, meinem Schlafsack und dem Autoteppich entleert – lecker! Wir haben alles so gut wie es ging abgewischt, Wasser auf den Teppich gegossen in der Hoffnung, dass es dann nicht ganz so unerträglich anfangen wird zu stinken… :-/  Zwischen Greymouth und Westport liegt Punakaiki, das durch seine „Pancake Rocks“ berühmt geworden ist. Wind, Wetter und Wasser haben aus dem Kalkstein eine Felsenformation herausgewaschen, die aussieht, als habe man Pfannkuchen aufeinander gestapelt. Ziemlich cool :). Und natürlich, wie soll es anders sein, pünktlich für die Pancake Rocks klarte der Himmel auf und wir hatten wieder Sonne. Die Straße nach Westport liegt sehr nah am Meer und hat mich ein bisschen an die Great Ocean Road in Australien erinnert. Wunderschöne Küstenabschnitte und eine beeindruckende Pflanzenwelt! Dank eines Tipps, den ich in Dunedin von Katja bekommen habe, sitzen wir in einem Hostel namens „The Old Slaughterhouse“ 25 Minuten nördlich von Westport. Einfach nur wow. So ein Hostel ist mir wirklich noch nirgendwo begegnet. Der Parkplatz ist 10 Gehminuten vom Hostel entfernt, man kämpft sich also erstmal einen kleinen Trampelpfad den bewaldeten Berghang hoch um dann von einer Holzveranda aus einen traumhaften Blick über die „Tasman Sea“ zu haben und den Sonnenuntergang zu genießen. David und Ina heißen einen mit einem Becher Kaffee oder Tee und frisch gebackenem Kuchen in ihrem super gemütlichen Holzhaus willkommen und Hund und Katze gesellen sich auf der Veranda zu einem. Man hört nichts außer den Waldgeräuschen und Meeresrauschen. Wieder einmal können wir unser „Glück“ kaum fassen und würden am liebsten noch länger hier bleiben…

 Pancake Rocksder Trampelpfad zum Hostel die Sicht aus unserem Zimmer =)

27März
2011

Franz Josef Glacier

Nach diesem großen Erlebnis, auf das wir schon so lange vorher hingefiebert hatten, ging’s von Wanaka über Haast nach Franz Josef. Das nächste total neue Ereignis wartete nämlich schon auf uns: die Gletscherwanderung auf dem Franz Josef Glacier. An der Westküste der Südinsel gibt es 3 Gletscher, die durch ihre tiefe Lage so speziell sind. Tasman, Fox und Franz Josef Glacier reichten vor ca. 150 Jahren noch bis zum Meer. Eine seltsame Vorstellung oder? Die Autofahrt zu dem Dorf „Franz Josef“ (320 Einwohner) hat uns – wie immer – sprachlos werden lassen. Wieder atemberaubende Blicke über Seen und Berge, wunderschöne Strecken durch Regenwald, ein kurzer Wanderweg zu den „Blue Pools“, dessen Wasser zu blau und klar ist um wahr zu sein. Und grade ist man noch an hohen Bergen und klaren Gebirgsflüssen vorbeigefahren, da erstreckt sich vor einem auf einmal ein kilometerlanger Strand wie aus dem Bilderbuch. Klingt doch paradiesisch oder? :) Leider gibt es einen kleinen, aber sehr entscheidenden, Minuspunkt: Sandflies! Diese kleinen schwarzen, miesen Fliegen sind einfach ÜBERALL und beißen dich nur zu gerne. War klar, dass ich mal wieder allergisch reagiere und jetzt wieder ziemlich dicke rote Beulen habe, die unerträglich jucken! Mein, dank einer Sandfly, angeschwollener Knöchel hat aber glücklicherweise erst nach der Gletscherwanderung weh getan. Die Tour war echt toll, wir haben lange hin- und her überlegt; full oder half day tour? Da die Wettervorhersage Wolken und Regen angezeigt hat und der 5-stündige Halbtagstrip mit 123$ schon teuer genug war, haben wir uns für diesen entschieden. Am nächsten Morgen schien total unerwartet wieder die Sonne vom blauen Himmel – wir konnten es kaum glauben. An der Westküste, die so berühmt für viel Regen und raues Wetter ist, hatten wir bisher mit ein paar Stunden Ausnahme NUR Sonne! Jedenfalls war die Tour ein voller Erfolg. Witziger Guide, nette Gruppe und beeindruckende Eismassen. Vor allem die optischen Täuschungen haben mich staunen lassen, man kann überhaupt nicht einschätzen wie weit weg und wie groß der Gletscher tatsächlich ist. Kurz bevor es auf’s echte Eis ging, wurden wir mit „Spikes“ ausgestattet, womit man übrigens unerwartet gut laufen kann! Chris, unser Guide, musste ab und zu Stufen für uns ins Eis schlagen und hat uns ein schönes Stück auf den Gletscher geführt. Unglaublich, diese Eiszacken, Schluchten, Höhlen und Wände, die man von „unten“ gar nicht erkennen kann. Und da es das Wetter ja wieder sehr gut mit uns meinte, hat das Eis, angestrahlt von der Sonne, wunderschön geglitzert. Wieder eine total neue und faszinierende Erfahrung. Abends ging’s zum ausspannen in die „Hot Pools“, deren Eintritt im Preis mit inbegriffen war, und dann müde aber glücklich ins Bett.

 Blue PoolsHaast Beachauf dem Weg von Wanaka nach Franz Josefder Blick auf den GletscherChris erklärt die Form des GletschersGletscher neben Wald, cool oder cool? :)

27März
2011

Wanaka - Skydiving!

[...Unsere Gebete wurden erhört.] „You’re getting nervous, is that because you’re wearing all this weird stuff?!” – “No, it’s because I’m going to jump out of a plane!!”

Ja, und das hab ich dann auch wirklich gemacht, in 3700 Metern Höhe! Und es war einfach nur toll Lächelnd! Ich hatte überhaupt keine Vorstellung wie „Skydiving“ werden würde (mit was soll man es auch vergleichen?) und es hat mich umgehauen. Wir hatten strahlend blauen Himmel (am Vortag hingen noch viele Wolken über den Bergen), sodass wir einfach eine perfekte Sicht über 2 wunderschöne Seen mit angrenzender Gebirgskette des Mt. Aspiring National Parks hatten, während wir 45 Sekunden lang freien Fall erlebt haben. Ein unbeschreibliches Gefühl! Und die 5-6 Minuten die man dann mit geöffnetem Fallschirm runtersegelt gehen so unglaublich schnell vorbei, weil man einfach nur genießt. Sandra und ich waren danach den kompletten Tag super gut drauf, das Glücksgefühl hat Gott sei Dank noch lange angehalten :). Eine blöde Sache gibt es aber doch: man wird süchtig! Wir haben sofort für uns festgestellt, dass wir irgendwann mit Sicherheit noch mal springen werden. Dann vielleicht am Meer… =)

von Milford Sound nach WanakaLake Wanakahier haben wir nach dem Sprung den Adrenalin-Spiegel sinken lassen ;)

22März
2011

Von Queenstown über Te Anau nach Milford Sound

Milford Sound

Einfach nur WOW! Die Autofahrt von Queenstown über Te Anau nach Milford Sound ist eigentlich schon genug beeindruckend, der 15km lange Fjord im „Fiordland“ Neuseelands setzt aber noch mal einen drauf. Nicht um sonst ist Milford Sound Mitglied des Weltnaturerbes der UNESCO. Sandra und ich sind gestern Abend an der Milford Sound Lodge angekommen und haben direkt die Bootstour für heute Morgen um 9 gebucht. Nicht viel los, billiger als die anderen Touren im Verlauf des Tages und inklusive super leckerem Frühstücksbuffet. Dazu kommt noch blauer Himmel und Sonnenschein (in einem unglaublich regenreichen Gebiet Neuseelands). Jackpot! Cool Schaut euch einfach die Fotos an, für so etwas fehlen mir dann wirklich die Worte um den Eindrücken gerecht zu werden.

letzter Blick auf den Lake Wakatipuunglaublich klares Wasser an den der Anfang des Milford Fjordsja, es war windig! :Dund da... kommt das offene Meer um die Ecke :)

Danach gings dann mit unserem Auto wieder zurück nach Queenstown und weiter nach Wanaka. Eigentlich sollte man denken, dass eine 6 stundenlange Autofahrt anstrengend wäre, Neuseelands Straßen lassen die Zeit aber vergehen wie im Flug! Jetzt sitzen wir im Hostel in Wanaka und beten, dass das Wetter noch einen Tag länger so gnädig mit uns ist. Für unser morgiges Vorhaben wäre nämlich wolkenloser Himmel sehr sehr wünschenswert! Aber dazu später Zunge raus

22März
2011

Queenstown

Nach einem super coolen letzten Abend in Dunedin (das halbe Hostel ist zusammen in den Irish Pub gegangen und hat den St. Patricks Day gefeiert :)) hat mich Laura am Freitag Mittag zum Bus gebracht. Die 4 ½ stündige Busfahrt nach Queenstown war so, als ob ich in den Herrn der Ringe Film gesprungen wäre :). Ich konnte Aragorn, Legolas und Gimli vor meinen Augen durch die Landschaften streifen sehen!                      Abends in Queenstown angekommen habe ich in einem super kleinen, süßen Hostel eingecheckt und mir auf der Karte einen schönen Walk zum Flughafen rausgesucht. Den bin ich dann am beeindruckenden Seeufer des Lake Wakatipu am Samstag Vormittag entlang spaziert um Sandra vom Flughafen abzuholen. Das Wiedersehen war richtig schön, es tat echt gut ein bekanntes Gesicht von Zuhause zu sehen Lächelnd.

Am Sonntag haben wir den Aufstieg zum anliegenden Berg bewältigt, oben Queenstowns Panoramablick über den See und die Berge mit strahlend blauem Himmel genossen und sind mit der Gondel (kostenlos!) wieder runter. Unten gab’s dann als Belohnung für den anstrengenden Aufstieg den für Queenstown berühmten „Fergburger“, der einen wirklich umhaut! Riesen groß und super lecker!Queenstown an sich ist eigentlich nur eine Ansammlung von Hotels, Motels, Restaurants, Cafés, Outdoor- und Tourbooking-Shops. Trotzdem, es hat auch eine schöne Promenade und einen kleinen aber hübschen Park.

Montag war dann der große Tag: wir konnten unser Auto abholen!! :) Hat Gott sei Dank alles super geklappt und nach ein paar Minuten konnten wir losdüsen. Gepäck einladen, einkaufen, kurzer Blick auf die Karte und ab Richtung Milford Sound.

Ich vor dem Hostel Blick von Queenstowns Promenadeauf dem Spazierweg zum Flughafen, Lake WakatipuSandra und ich über Queenstown :)ein Glück, das Sandras Kamera die Panoramaoption hat!Burger!Blick beim Abendessen aus dem Hostelfenster

16März
2011

2 Wochen Ostküste auf der Südinsel Neuseelands (4)

 

4.   Dunedin: Süße Studentenstadt, sehr schottisch, viele alte beeindruckende Gebäude wie zum Beispiel der Bahnhof oder die Uni, super tolles Hostel namens Hogwartz und schöne 9 Tage. Waren zwischendurch echt eine coole Gruppe von Leuten, 2 musikalische Schweizer mit einer super Gitarre und super Stimme haben für tolle musikreiche Abende gesorgt :). Wir waren unter anderem in der Speights Brewery (mit an die Tour anschließender Bierverköstigung ;D), ich habe mit Laura, die im Hostel arbeitet, eine Tagestour in die Catlins gemacht (Gebiet zwischen Invercargill und Dunedin) und wir haben uns einfach mal für einen Tag ein Auto gemietet und sind bei wunderschönem Wetter auf der „Otago Peninsula“ rumgefahren und haben traumhafte Strände entdeckt. Es war echt schön wieder neue Leute kennenzulernen, mit denen ich dann auch über einen längeren Zeitraum etwas unternommen habe und die schönen Möglichkeiten des Hostels (tolle Küche und tolles Piano!) wahrnehmen konnte. Zwischendurch habe ich dann die Library genutzt um die nächsten Wochen zu planen. Auto für den 21.3. bis zum 1.4. ist gemietet, Hostel in Queenstown für die ersten Tage ist gebucht und die Vorfreude auf die 2 Wochen mit Sandra ist noch gestiegen! :)  Es warten ziemlich spektakuläre Landschaften und vor allem ziemlich abenteuerliche Aktivitäten wie Fallschirmspringen und Gletscherwanderung auf uns! Also, freut euch auf den nächsten Eintrag! ;)

alter Bahnhof in Dunedindas alte Unigebäudeunser kleines Auto für einen Tag :)erster Stopp auf der Catlins TourLaura :)Sea LionNugget PointRobin und Simon beim Musizieren :)

16März
2011

2 Wochen Ostküste auf der Südinsel Neuseelands (3)

3.   Oamaru: Am Montag gings dann wieder Richtung Süden. Ich musste 1 ½ Stunden in Christchurch (dieses mal sehr nah am Zentrum) auf den Anschlussbus warten. Ich war ziemlich geschockt wie es in der Stadt aussah, überall Trümmerhaufen an Straßenecken, Häuser ohne Fassade, zerstörte Kirchen… Das Zentrum war immer noch gesperrt, ich will gar nicht wissen, wie es dort aussieht.Oamaru ist ein sehr kleines Städtchen mit vielen alten Gebäuden im viktorianischen Stil und abends kommen kleine Pinguine an die Promenade. Das wars aber dann auch schon :D

 

16März
2011

2 Wochen Ostküste auf der Südinsel Neuseelands (2)

 

2.   Kaikoura ("Where the mountains meet the sea"): Die ganze Busfahrt war ein Erlebnis, die letzten Minuten haben aber wirklich alles übertroffen. An dieser wunderschönen Küste langzufahren, den Bergen entgegen, rechts das Meer… traumhaft! Und als ob das noch nicht genug wäre, begrüßen einen hunderte Delphine (kein Scherz, vor Kaikoura gibt es ca. 400 Delphine), indem sie spielerisch im Wasser rumplanschen :). Kaikoura an sich ist ein sehr kleines Dörfchen mit einer netten „Hauptstraße“ auf der es ein paar süße Geschäfte gibt. Hauptgrund für viele Touristen dort hinzufahren ist jedoch das riesige Angebot von Touren. Whale Watching, Dolphin-swimming, Seal-swimming, Albatross Colonie, Skydiving uvm. Ich habe einfach die super Aussicht aus dem total schönen und gemütlichen Hostel genossen und, da meine Whale Watching Tour leider wegen schlechten Wetters ab gesagt wurde, sehr viel gelesen und Tee getrunken :D

  so sah's dann am nächsten Tag aus...

 

16März
2011

2 Wochen Ostküste auf der Südinsel Neuseelands

 

  1. Christchurch: Ich bin am 4.3. sicher in Christchurch gelandet und habe in einem Hostel sehr nah am Flughafen übernachtet, da die Busverbindungen hier leider nicht so super sind wie in Australien und ich nicht sofort nach Kaikoura fahren konnte. Rund um den Flughafen rum habe ich nicht viel von Erdbebenschäden gesehen, ab und zu ein kleiner Mauerschaden aber nichts schlimmes. Am frühen Samstagmorgen bin ich dann in den Bus nach Kaikoura gestiegen und wurde von der Landschaft überwältigt!
03März
2011

Goodbye Australia!

So, heute ist tatsächlich mein letzter Tag in Australien. Sehr seltsames Gefühl irgendwie, nachdem ich hier 5 Monate war und so unglaublich viel gesehen und erlebt habe!

Aber ich freue mich wirklich riesig auf Neuseeland, alle, die dort waren, kommen aus dem schwärmen nicht mehr raus! Ich habe die letzten 2 Tage mit Informieren und Planen verbracht, mittlerweile habe ich eine grobe Route für New Zealand im Kopf. Am 16.3. werde ich auf jeden Fall in Queenstown sein und auf Sandra treffen :) Wir werden dann voraussichtlich die Ostküste zusammen bereisen. Bisdahin treibe ich mich zwischen Kaikoura und Dunedin herum, die genauen Reiseziele und -zeiten werde ich spontan entscheiden denke ich.

Byron Bay war ein toller "Abschluss", ich war an meinem letzten Abend nochmal mit Vroni und Tobi am Leuchtturm und habe die abendliche Stimmung und wunderbare Aussicht genossen. Am Montag bin ich dann wieder in den Greyhound gestiegen (dieses mal hat's geklappt) und bin nach Brisbane gefahren. Habe wieder mal mit Roommates die Stadt erkundet und am Dienstag Abend bin ich mit Vroni (in Byron Bay kennen gelernt) essen gegangen, da sie am Mittwoch nach Hause geflogen ist. Waren wieder schöne Tage, jedoch sagt mir Brisbane nicht allzu viel. Ist eine nette Stadt, aber hat kein eigenes Gesicht. Man sieht Gott sei Dank nicht viel von den Überflutungen, der Fluss ist ziemlich dreckig, ein paar Uferstellen sind noch nicht wieder befestigt worden, aber ansonsten sieht die Stadt recht normal aus.

Morgen früh um 10 Uhr geht mein Flug nach Christchurch. Ich werde dann in einem Hostel nahe dem Flughafen übernachten und am nächsten Morgen ganz früh den Bus nach Kaikoura nehmen. Dort wartet dann eine Whale Watching Tour auf mich! =)

Also, das war dann der letzte Eintrag aus Australien, ich hoffe das Lesen und Mitverfolgen meiner Reise hat euch Spaß gemacht! Der nächste Bericht kommt dann aus Neuseeland :)

Bye bye Australia.

Vroni und Ich kleine Kirche vor Brisbanes HochhäusernCity HallCentral Station

25Februar
2011

Sydney und Greyhound Erfahrungen

G’day aus Byron Bay! Bin heute morgen nach einer 12 Stundenlangen Busfahrt um 11 angekommen, sehr schöner kleiner Ort mit einem traumhaften Strand und einer super lässigen Atmosphäre.

Die Woche in Sydney ist genau so super weiterverlaufen, wie sie angefangen hat. Ich habe ganz oft was mit Toni, Dominik und Hannes unternommen, hatte aber auch meine 2 Tage alleine, in denen ich es genossen habe, meinen eigenen Weg durch Sydney zu laufen und die Stadt zu erleben. Habe natürlich das Opernhaus besichtigt (beeindruckendes Gebäude!), bin über die Harbour Bridge gelaufen, bin in 2 Museen gewesen und einfach durch Sydneys unterschiedliche Viertel gelaufen. Zu aktuellen Events im Park, sich im Botanischen Garten bräunen, riesigen Kreuzfahrtschiffen beim Auslaufen zuschauen, Kochen… das sind nur einige Beispiele von dem, was wir quasi jeden Tag in einer kleinen Gruppe gemacht haben. Uns wurde jedes mal bewusst, wie gut wir es haben! Wir sind in Sydney, können den ganzen Tag lang tun und lassen was wir wollen und die tollen Angebote der Stadt wahrnehmen.

Es war wirklich eine tolle Woche und Sydney ist auf jeden Fall eine super interessante Stadt – trotzdem ist und bleibt Melbourne mein Liebling. :)

Gestern Abend haben wir dann noch zusammen gekocht und um halb 10 haben mich die anderen zur Kings Cross Station gebracht. Da die Verbindungen etwas doof waren, musste ich in der Central Station eine Stunde warten, wo vor ich auch etwas Bammel hatte. Aber, so wie das Reisen eben so läuft, habe ich durch Fragen nach der Greyhoundstation 3 junge Frauen aus Finnland kennengelernt, die auf den selben Bus warteten. Die Stunde warten war also gar nicht so schlimm :) Leider wurde es für mich persönlich dann aber doch noch ziemlich unangenehm, als der Busfahrer nach meiner ID gefragt hat. Ich habe einen Kilometerpass von den beiden Holländerinnen, mit denen ich zusammen gereist bin, bekommen, da die beiden ihre schon bezahlten Kilometer in Australien nicht mehr brauchten. Alle, die ich gefragt habe, haben mir versichert, dass die Busfahrer nie nach einer ID fragen und somit habe ich mein Ticket von Sydney nach Byron Bay mit dem Kilometerpass der Holländerinnen gekauft. Tja, war dann ziemlich doof, als sich herausstellte, dass ich gar nicht die Person bin, dessen Name auf dem Ticket steht. Der Busfahrer war ziemlich unfreundlich und hätte mich wirklich fast um halb 12 abends mitten in Sydney stehen gelassen. Ich konnte dann aber Gott sei Dank doch noch einsteigen, nach dem ich 100$ bezahlt hatte. (Das normale Ticket kostet eigentlich 80$). Doof gelaufen, aber mir war es wichtiger im Bus zu sitzen und in mein schon gebuchtes Hostel in Byron Bay einzuchecken, als mit meinem Gepäck in Sydney zu stehen und nicht zu wissen wohin.

Dementsprechend war ich sehr froh, heute in Byron Bay anzukommen und direkt 2 nette israelische Mädels kennenzulernen. Die beiden sind auch erst seit heute morgen hier und wir haben uns direkt zusammen auf den Weg zum wunderschönen Strand gemacht. Wirklich, Byron Bay ist ein süßer Ort für Strandurlaub, Shoppen und Ausgehen. Manche können das wochenlang genießen, ich glaube aber, dass ich nach meinen 3 ½ Tagen hier genug entspannt bin ;) (Chris, ich kann mir dich hier sehr sehr gut mit deinem Surfbrett vorstellen ;)).

Was meine Pläne leider etwas durcheinander gebracht hat, ist das heftige Erdbeben in Christchurch. Die Stadt unterliegt dem vollkommenen Chaos, richtig viele Gebäude sind eingestürzt und es werden immer noch Leute vermisst. Ihr habt das mit Sicherheit in den Nachrichten gesehen/gehört. Am 4.3. geht ja mein Flug nach Christchurch, eigentlich wollte ich dort ein paar Nächte bleiben (die Stadt soll sehr sehr schön [gewesen] sein). Sieht so aus, als ob der Flieger starten wird, ich werde dann sofort in einen Bus steigen und nach Kaikoura (nördlich von Christchurch) fahren. Emma, die Mutter der Familie in Wellington, in der ich ab April als Au Pair bin, hat mir sofort eine total nette Email geschrieben, in der sie mir ihre Hilfe anbietet. Ob es um Unterkunft oder Organisieren geht, ich kann sie auf jeden Fall jederzeit kontaktieren.

So, jetzt geht’s gleich wahrscheinlich noch irgendwo was trinken und ein bisschen tanzen, morgen will ich zum Leuchtturm (Cape Byron, der östlichste Punkt Australiens) spazieren.

Ich melde mich aus Brisbane wieder, viel Spaß mit den Fotos,

eure Caro

GouvernmenthouseManly Beachtown hallQueen Victoria Building, schickes Kaufhaus!Queen Mary 2 (das ist grade mal das halbe Schiff)für Franzi;)feiern in Kings Cross

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